Alles ruhig im schwere reiter

Von den noch gestapelten Bierbänken tropft der Regen der letzten Nacht, die mobile Außenbar steht verlassen in der Ecke. Kein Mensch weit und breit. Nur das leise Klicken der Buttonmaschine. Ja! Buttons! Die gerade gebastelt werden, aus Rodeo-Flyern, zack, Folie darüber, ein Hebel wird gedrückt und schon strahlt das Logo gelblich, weiß, rot.

In wenigen Stunden wird das schwere reiter zu den ‚Bühnen der Stadt‘, belebt durch die beiden Bildhauer Hermann Hiller und Ralf Homann, changierend zwischen Kunstsalon und Cocktail-Party.

Davor sollte manaber erstmal noch dem Performance-VeteranAlexeij Sagerer in der Muffathalle einen Besuch abstatten, wo KEIN Pferd geopfert wird – es ist schon tot (und musste auch nicht wegen der Performance sterben… ) Oder in den Tiefbunker in der Luisenstraße hinabsteigen, Unterwelt und Insel der Seligen zugleich.

Bevor um 23.00 das Eröffnungsfest im Festivalzentrum steigt, lädt die Bairishe Geisha zur Schamparty. Come as you are!

Fotos: Kathrine Altaparmakov